Das Leben hat immer gute und schlechte Seiten wie wir wissen. Ich habe Angst vor das Erwachsen werden. Man hat Träume. Für die manche mehr oder weniger hart arbeiten müssen. Aber das schlimmste ist einfach, wenn man für etwas so hart arbeitet, noch mehr als es andere tun und man diesen Wunsch, den Traum nicht in Erfüllung geht. Oder noch schlimmer, man sieht in diesem Traum keine Erfüllung mehr. Man erkennt das Leben sowohl als sinnvoll, aber auch als nutzlos an. Wieso braucht man so viel Geld, wenn man das sowieso am Ende nicht mehr braucht? Wieso kann nicht alles gelich vorbestimmt sein? Wieso muss uns die Zukunft in vielerlei Hinsicht so unbekannt sein? Wieso müssen wir uns entwickeln?
Die Zukunft macht mir einfach Angst. Die Vorbestimmtheit hat eine gute Sache- zumindest für mich: wenn einer sagt, du sollst das werden und auf dich auufpasst, kannst du dich auf denjenigen verlassen. Andersherum, wenn du dich um dich selbst kümmern musst, das Schicksal in die Hand nehmen musst, kannst du den falschen Weg einschlagen. Es ist schwer da raus zu kommen. Die Verführung den falschen Weg einzuschlagen mit der 50:50-Chance das man erfolgreich wird, ist sehr groß. Man denkt es ist ein Ausweg, aber wenn man ertappt wird, wir der Weg, für den man gearbeitet hatte meist für immer verwehrt bleiben.
Wieso schlagen wir den falschen Weg ein?
Meine Beweggründe:
-Naivität
-Angst
- Risikobereitschaft
Der Faktor Angst steht bei mir an vorderster Stelle.
Wieso ich das hier schreibe?
Ich schreibe bald mein Probeabi und somit auch bald mein Abi. Ich wünschte ich hätte die Lösungen in der Hand. Ich würde sie verstehen wollen und hätte auch aus denen gelernt. Ich wäre nicht so dumm und würde sie auswendig lernen. Aber Misserfolge gehören nun zum Leben. Wenn man sich ein hohes Ziel vornimmt, muss man auch hart dafür arbeiten. Es geht hierbei nicht um die Lösungen, sondern um den Aufwand.
Es gab dafür irgendwie so einen ganz coolen Spruch: Es ist besser, wenn man hart arbeitet für das Lösungsproblem und sich am Ende herausstellt, dass sie falsch ist, als wenn man sie schon vorher kennt und keine Erkenntnis daraus gezogen hat - ich glaube so in der Art war der Spruch.
Was habe ich aus den Spruch gelernt: Auch wenn man seinen Traum nicht erreicht - es gibt auch andere Wege, die man einschlagen kann. Man muss nicht sofort die Lösung haben - am besten ist es wenn man sich Zeit nimmt das Problem zu lösen.
Ich will eine Äztin werden, für mich ist er einfach der Traumberuf, der so viele Sachen erfüllt:
-man hat Kontakt zu sehr vielen Menschen, man lernt sie besser kennen und man versteht sie einfach besser.
- der Beruf ist krisensicher
- man hat auch einen persönlichen Erfolg wie: Wow - ich habe es geschafft Ärztin zu werden oder ,,Ich kann man Menschen helfen und sie schätzen das'' oder ,,Ich bin notwendig, weil jeder gerettet/ gesund sein und werden will''
- man wird für seine Arbeit respktiert
- man hat das Gefühl Zugang zu allem zu haben
- der Beruf ist mehr oder weniger abwechslungsreich - je nach dem, wo man als Arzt arbeitet
- ich finde den weißen Kittel voll cool
- mir gefällt einfach alles an dem Beruf. Man kann da so viele Erfahrungen damit sammeln - auf menschlicher-sozialer, aber auch auf der Wissensebene
Es ist klar, dass dieser Beruf viele Nachteile mit sich zieht, wie die vielen Ansteckungsgefahren, Krankenhauskeime, Kotze aufwischen und auch die Behandlung unangenehmer Patienten - aber das sind doch mal geile Erfahrungen -oder?
Den einzigen Mini-Nachteil, den ich an diesen Beruf habe ist, dass man keinen Nagellack tragen darf xD
Meine Mutter sagte, ich habe einen steilen Weg vor mir und dabei muss ich ich auch selbst verändern. Sie sagte, so wie ich jetzt bin, kann keiner mit mir auf Dauer auskommen - wohl war.
Thao's Life
Sonntag, 17. Februar 2013
Dienstag, 12. Februar 2013
Desaster
Inspiriert von Awkward, eine amerikanische Serie, wo ein amerikanischer Teenager typische Teenagerkrisen in ihrem Blog verarbeitet, wage ich den Versuch auch meine Probleme in einem Blog niederzuschreiben.
Wie tief kann man sinken, wenn man etwas aus einer Serie nachahmt. Egal.
Ich denke einfach über Dinge nach, die für mich eigentlich irrelevant sind. Es ist bald Valentinstag und ich bin mir sicher, dass sich kein Schwein für mich interessiert. Irgendwie will ja jeder begehrt werden, aber man will das ja nicht öffntlich zugeben. Als Teenager, der dieses Jahr sein abi schreibt, darf an solche Nebensächlichkeiten einfach nicht denken - vor allem, weil es sowieso zu spät für mich ist. Ich hatte weder meinen ersten Kuss, geschweige von Geschlechtsverkehr. Dennoch möchte diese Erlebnisse/Ereignisse einfach nicht an etwas Unbesonderem wie Flaschendrehen etc. verschwenden. Was mich einfach deprimiert, ist, dass meine Schwester mit zwei Jungen was hat. Ok, eher mit einen Jungen. Bloß die ,,anderen'' denken, dass sie was mit dem zweiten Jungen etwas hat. Etwas komplilziert was. Wieso ich diesen Mist in ein Tagebuch reinschreibe:
1. weil ich das Internet zumüllen will
2. weil ich damit kein Papier verschwende
3. fällt mir noch ein... xD
Jedenfalls versuch ich nicht wie jeder andere Teenager zu sein, jedoch ist die Versuchung sehr groß. Irgendwie strebt jeder 'mal von Anerkennung. Das ist einfach in unseren Genen verlagert.
Auf mich herrscht so ein enormer Druck. Ich werde die erste in meiner Familie sein, die ein Abi macht. Mich quälen Ängste, einfach ein enormer Leistungsdruck. Manchmal hat man sogar Selbstmordgedanken. Ich kann gut verstehen, warum sich Nancy (eine ehemalige Schülerin meiner Schule) sich umgebracht hat. Jetzt will wahrscheinlich jeder mehr Hintergrundinfos darüber haben, aber ich bin leider nicht so beliebt, dass ich euch welche zu Verfügung stellen könnte. Aber ehrlich gesagt, interessiert sich sowieso kein Arsch mehr für sie. Als ihr Selbstmord frisch war, tat jeder so, als ob er sie kannte, ein Bild von ihr hing gleich am Treppeneingang und viele, viele Abschiedsbriefe wurden ihr geschrieben. Ich glaube ihr Selbstmord ist schon 3 Jahre her... . Ich habe das Gefühl, dass mein Leben nie einfach sein wird und das macht für mich das Leben irgendwie nicht lebenswert.
Yolo, you only live once... kann ich irgendwie nicht umsetzen. Natürlich kann ich nicht zweimal leben. Aber ich kann einfach nichts riskieren. Wie ihr schon lesen könnt, schweifen meine Gedanken von einem wieder zum anderen Ort. Mein Leben ist aber nicht so katastrophal wie bei manch anderen: ich bin nicht schwanger, drogenabhängig oder werde geschlagen oder alles zusammen. Soll ich mit dem glücklich sein, was ich habe? Soll ich darauf stolz sein, wer ich bin, was ich erreicht habe? Ich habe einfach das Gefühl, dass das nicht genug ist. Das würde mich einfach nicht anspornen.
Was habe ich aus diesem Eintrag gelernt:
1. dass ich total unstrukturiert bin,
2. dass ich total deprimiert bin,
3. dass, wahrscheinlich irgendjemand den Blog melden wird, der Selbstmordgedanken niederschreibt.
Keine Angst Leute. Narülich würde ich mich niemals umbringen, dafür liebe ich meine Mutter und Schwester viel zu sehr und ich weiß, wie doll sie das verletzen würde. aber ich wette jeder/viele von euch hatten oder werden Selbstmordgedanken haben. Ich schreibe, dass vor allem hier nieder um die stressige Zeit zu verarbeiten und nicht um nach Aufmerksamkeit zu schreien.
Irgendwie hat der Blogeintrag ein bissl geholfen ...
Thao
Wie tief kann man sinken, wenn man etwas aus einer Serie nachahmt. Egal.
Ich denke einfach über Dinge nach, die für mich eigentlich irrelevant sind. Es ist bald Valentinstag und ich bin mir sicher, dass sich kein Schwein für mich interessiert. Irgendwie will ja jeder begehrt werden, aber man will das ja nicht öffntlich zugeben. Als Teenager, der dieses Jahr sein abi schreibt, darf an solche Nebensächlichkeiten einfach nicht denken - vor allem, weil es sowieso zu spät für mich ist. Ich hatte weder meinen ersten Kuss, geschweige von Geschlechtsverkehr. Dennoch möchte diese Erlebnisse/Ereignisse einfach nicht an etwas Unbesonderem wie Flaschendrehen etc. verschwenden. Was mich einfach deprimiert, ist, dass meine Schwester mit zwei Jungen was hat. Ok, eher mit einen Jungen. Bloß die ,,anderen'' denken, dass sie was mit dem zweiten Jungen etwas hat. Etwas komplilziert was. Wieso ich diesen Mist in ein Tagebuch reinschreibe:
1. weil ich das Internet zumüllen will
2. weil ich damit kein Papier verschwende
3. fällt mir noch ein... xD
Jedenfalls versuch ich nicht wie jeder andere Teenager zu sein, jedoch ist die Versuchung sehr groß. Irgendwie strebt jeder 'mal von Anerkennung. Das ist einfach in unseren Genen verlagert.
Auf mich herrscht so ein enormer Druck. Ich werde die erste in meiner Familie sein, die ein Abi macht. Mich quälen Ängste, einfach ein enormer Leistungsdruck. Manchmal hat man sogar Selbstmordgedanken. Ich kann gut verstehen, warum sich Nancy (eine ehemalige Schülerin meiner Schule) sich umgebracht hat. Jetzt will wahrscheinlich jeder mehr Hintergrundinfos darüber haben, aber ich bin leider nicht so beliebt, dass ich euch welche zu Verfügung stellen könnte. Aber ehrlich gesagt, interessiert sich sowieso kein Arsch mehr für sie. Als ihr Selbstmord frisch war, tat jeder so, als ob er sie kannte, ein Bild von ihr hing gleich am Treppeneingang und viele, viele Abschiedsbriefe wurden ihr geschrieben. Ich glaube ihr Selbstmord ist schon 3 Jahre her... . Ich habe das Gefühl, dass mein Leben nie einfach sein wird und das macht für mich das Leben irgendwie nicht lebenswert.
Yolo, you only live once... kann ich irgendwie nicht umsetzen. Natürlich kann ich nicht zweimal leben. Aber ich kann einfach nichts riskieren. Wie ihr schon lesen könnt, schweifen meine Gedanken von einem wieder zum anderen Ort. Mein Leben ist aber nicht so katastrophal wie bei manch anderen: ich bin nicht schwanger, drogenabhängig oder werde geschlagen oder alles zusammen. Soll ich mit dem glücklich sein, was ich habe? Soll ich darauf stolz sein, wer ich bin, was ich erreicht habe? Ich habe einfach das Gefühl, dass das nicht genug ist. Das würde mich einfach nicht anspornen.
Was habe ich aus diesem Eintrag gelernt:
1. dass ich total unstrukturiert bin,
2. dass ich total deprimiert bin,
3. dass, wahrscheinlich irgendjemand den Blog melden wird, der Selbstmordgedanken niederschreibt.
Keine Angst Leute. Narülich würde ich mich niemals umbringen, dafür liebe ich meine Mutter und Schwester viel zu sehr und ich weiß, wie doll sie das verletzen würde. aber ich wette jeder/viele von euch hatten oder werden Selbstmordgedanken haben. Ich schreibe, dass vor allem hier nieder um die stressige Zeit zu verarbeiten und nicht um nach Aufmerksamkeit zu schreien.
Irgendwie hat der Blogeintrag ein bissl geholfen ...
Thao
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