Sonntag, 17. Februar 2013

Erwachsen werden

Das Leben hat immer gute und schlechte Seiten wie wir wissen. Ich habe Angst vor das Erwachsen werden. Man hat Träume. Für die manche mehr oder weniger hart arbeiten müssen. Aber das schlimmste ist einfach, wenn man für etwas so hart arbeitet, noch mehr als es andere tun und man diesen Wunsch, den Traum nicht in Erfüllung geht. Oder noch schlimmer, man sieht in diesem Traum keine Erfüllung mehr. Man erkennt das Leben sowohl als sinnvoll, aber auch als nutzlos an. Wieso braucht man so viel Geld, wenn man das sowieso am Ende nicht mehr braucht? Wieso kann nicht alles gelich vorbestimmt sein? Wieso muss uns die  Zukunft in vielerlei Hinsicht so unbekannt sein? Wieso müssen wir uns entwickeln?


Die Zukunft macht mir einfach Angst. Die Vorbestimmtheit hat eine gute Sache- zumindest für mich: wenn einer sagt, du sollst das werden und auf dich auufpasst, kannst du dich auf denjenigen verlassen. Andersherum, wenn du dich um dich selbst kümmern musst, das Schicksal in die Hand nehmen musst, kannst du den falschen Weg einschlagen. Es ist schwer da raus zu kommen. Die Verführung den falschen Weg einzuschlagen mit der 50:50-Chance das man erfolgreich wird, ist sehr groß. Man denkt es ist ein Ausweg, aber wenn man ertappt wird, wir der Weg, für den man gearbeitet hatte meist für immer verwehrt bleiben.

Wieso schlagen wir den falschen Weg ein?
Meine Beweggründe:
-Naivität
-Angst
- Risikobereitschaft

Der Faktor Angst steht bei mir an vorderster Stelle.
Wieso ich das hier schreibe?

Ich schreibe bald mein Probeabi und somit auch bald mein Abi. Ich wünschte ich hätte die Lösungen in der Hand. Ich würde sie verstehen wollen und hätte auch aus denen gelernt. Ich wäre nicht so dumm und würde sie auswendig lernen. Aber Misserfolge gehören nun zum Leben. Wenn man sich ein hohes Ziel vornimmt, muss man auch hart dafür arbeiten. Es geht hierbei nicht um die Lösungen, sondern um den Aufwand.

Es gab dafür irgendwie so einen ganz coolen Spruch: Es ist besser, wenn man hart arbeitet für das Lösungsproblem und sich am Ende herausstellt, dass sie falsch ist, als wenn man sie schon vorher kennt und keine Erkenntnis daraus gezogen hat - ich glaube so in der Art war der Spruch.

Was habe ich aus den Spruch gelernt: Auch wenn man seinen Traum nicht erreicht - es gibt auch andere Wege, die man einschlagen kann. Man muss nicht sofort die Lösung haben - am besten ist es wenn man sich Zeit nimmt das Problem zu lösen.

Ich will eine Äztin werden, für mich ist er einfach der Traumberuf, der so viele Sachen erfüllt:

-man hat Kontakt zu sehr vielen Menschen, man lernt sie besser kennen und man versteht sie einfach besser.

- der Beruf ist krisensicher

- man hat auch einen persönlichen Erfolg wie: Wow - ich habe es geschafft Ärztin zu werden oder ,,Ich kann man Menschen helfen und sie schätzen das'' oder ,,Ich bin notwendig, weil jeder gerettet/ gesund sein und werden will''

- man wird für seine Arbeit respktiert

- man hat das Gefühl Zugang zu allem zu haben

- der Beruf ist mehr oder weniger abwechslungsreich - je nach dem, wo man als Arzt arbeitet

- ich finde den weißen Kittel voll cool

- mir gefällt einfach alles an dem Beruf. Man kann da so viele Erfahrungen damit sammeln - auf menschlicher-sozialer,  aber auch auf der Wissensebene


Es ist klar, dass dieser Beruf viele Nachteile mit sich zieht, wie die vielen Ansteckungsgefahren, Krankenhauskeime, Kotze aufwischen und auch die Behandlung unangenehmer Patienten - aber das sind doch mal geile Erfahrungen -oder?

Den einzigen Mini-Nachteil, den ich an diesen Beruf habe ist, dass man keinen Nagellack tragen darf xD

Meine Mutter sagte, ich habe einen steilen Weg vor mir und dabei muss ich ich auch selbst verändern. Sie sagte, so wie ich jetzt bin, kann keiner mit mir auf Dauer auskommen - wohl war.

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